Macarons – endlich mal wieder…

…oder: “Übung macht den Meister” Macarons

erst einmal Danke an Aurélie Bastian und ihren Blog (http://www.franzoesischkochen.de/macarons-mein-rezept/), der mir vor einem guten Jahr zu meinem “Macarons-Durchbruch” verhalf.

  • 60g gemahlene Mandeln (blanchierte!)
  • 100g Puderzucker
  • 50g Eiweiß (etwas mehr als ein Ei, d.h. danach gibt’s noch ein Rührei – Tipp: Ei mit Gewürzen und Gemüse, gerne auch Käse, Quark, Gemüsepüree in einen Becher, Küchenkrepp drauf und 3 mal eine Minute in die Mikrowelle, dazwischen umrühren, gibt wenn man Glück hat, ein tolles Souflée)
    ein bisschen (<10g) normalen Zucker
  • Lebensmittelfarbe (idealerweise Pulver, ich hatte grünes von Hussel, gibt es aber scheinbar gerade nicht: http://www.hussel.de/Backen/Tortendekoration/Lebensmittelfarbe-Pulver-blau-10g.html)

Jetzt ist ein bisschen Disziplin gefragt … ich wollte das erst nicht glauben, aber musste leider eines besseren belehrt werden: die gemahlenen Mandeln müssen mehrfach durchgesiebt werden, nach 1-2 Mal, kann man gerne den Puderzucker dazusieben.

In einem separaten Gefäß das Eiweiß aufschlagen, sobald es beginnt zu schäumen, den normalen Zucker hinzugeben.

Den Eischnee auf 3 Mal mit der Mandel-Zucker-Mischung verrühren, Handrührgerät hierfür nicht auf höchster Stufe nutzen (muss man aber auch nicht von Hand machen).

Dann Lebensmitelfarbe hinzu, ich habe ein gutes Gramm verwendet.

Den Teig in eine Spritztülle, das kann jetzt aus mehreren Gründen etwas frustrierend werden: meine erste (illige) ist gerissen (genauso wie die Impro-Gefrierbeutel) und vorgestern kam der Teig neben dem Plastikaufsatz heraus (war aber ehrlich gesagt perfekt, es ließen sich kinderleicht kleine grüne “Häufchen” in perfekter Größe formen).

Als nächstes Backpapier auf ein Backblech, Tipp: es sollte gerade sein und überschüssige Ränder sollte man abschneiden, wegknicken… Macarons sind sehr sensibel und mögen weder Höhendifferenzen noch Schubser oder ähnliches…

Mit der Spritztülle in regelmäßigen Abständen (ca. 4cm Abstand) kleine Teighäufchen auf das Backblech setzen, lieber zu klein, sie werden sich noch leicht ausdehnen.

Der nächste Schritt ist wieder nichts für ungeduldige Mensche wie mich: der Teig muss ruhen (min. 20 Minuten, aber bitte beobachten, wenn die “Haut” zu dick wird, reißt er beim Backen!).

Zuletzt bei  140°C Umluft – mittlere Schiene ca. 12-14 Minuten backen und nach dem Herausnehmen sofort das Backblech auf eine kalte Fläche ziehen und nach kurzer Zeit die Teighälften ablösen (vorsichtig!) und auf einen Teller setzen.

Da meine letzte Ganache misslungen ist, schreibe ich hierzu nichts, grundsätzlich gilt: Sahne und Schokolade im Verhältnis 1:4 in einem Topf schmelzen und nach Belieben aromatisieren, kurz abkühlen lassen und möglichst bald die Teighälften damit befüllen.

Voilà

Macarons

2 comments

  1. wie schön, dass mich meine tochter zum tester auserkoren hat. diese macarons waren zwar von teuflischem giftgrün, aber von himmlischem geschmack, von wegen misslungene füllung, vielleicht war sie schwierig zu platzieren, geschmeckt hat sie köstlich – und nur das zählt am ende.
    kleiner kritikpunkt: die probetüte ist immer viel zu schnell leer 😉

    • Du hattest ja auch die Version “reloaded”, zumindest teilweise … ein frisches Glas Nutella war nämlich zum Glück noch da und ergab zusammen mit 80% Kakao-Schokolade und Zimt eine wunderbare Notlösung! Magst du noch welche? Noch gäbe es…

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