27
Aug 14

Gemüsetörtchen – einfach, lecker und so wandelbar

Die Grundzutaten sind: Zucchini, Möhren, Eier. Für 4 Portionen (~12 Stück) brauchst man 2 Zucchini und 2-3 Möhren sowie 4 Eier.
Das Gemüse mit dem Sparschäler hobeln und würzen (Salz, Pfeffer, Thymian zB). Dann schichten, einrollen und in Muffinförmchen setzen. Eier mit Milch oder ein bisschen Öl sowie Salz und Pfeffer aufschlagen, über die Gemüseröllchen geben und bei 175′ Umluft eine halbe Stunde backen.
Varianten:
– Schinken, Speck und/oder Käse mit einrollen
– Gemüse um ein Stück Käse und/oder Paprika wickeln
– Gorgonzola mit in die Eiermasse geben (Ziegenfrischkäse könnte ich mir auch gut vorstellen, hab’ ich aber noch nicht probiert)
Eine vegane Variante fällt mir der Eier wegen nicht ein, aber mit Öl statt Milch und ohne Käse geht’s zumindest lactosefrei…

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14
Aug 14

Pesto à la maison

auf vielfachen Wunsch hier nun das “Rezept” für mein selbstgemachtes Pesto:

Pesto

  • Rucola und/oder Basilikum
  • Olivenöl (extra vergine)
  • Mandeln (am besten blanchiert)
  • Salz, Pfeffer
  • Aceto Balsamico oder Zitronensaft

Genaue Mengenangaben fallen mir schwer, ich versuche mal die Zusammensetzung anhand meines “Pürrierbechers” zu beschreiben:

Becher halb voll mit Kräutern, ca. 1/2 -1 cm Olivenöl (lieber falls erforderlich noch mal nachlegen), 1/2, max. 1 TL Salz (auch hier gilt: lieber noch mal nachlegen, man braucht wahnsinnig wenig, die ersten beiden Versuche habe ich komplett versalzen), 1 Hand voll blanchierte Mandeln, evtl. leicht vorgehackt (je nachdem, was der Pürrierstab kann) gut durchpürrieren (nach Geschmack, wer’s grober mag nicht allzu lange, dann sinkt auch die Gefahr, dass das Pesto mehlig wird). Falls nötig Öl oder auch Wasser nachschütten – Wasser macht’s leichter, ich habe aber den Verdacht, dass es auch mehlig macht – konnte allerdings noch keine genaue Beweisführung starten.

Ich nehme übrigens Mandeln, weil ich selten Pinienkerne daheim hab’ – sind mir schlicht und einfach zu teuer, ich habe bislang keinen Unterschied geschmeckt. Prinzipiell “gehen” aber verschiedenste Nüsse und Kerne – Vorsicht bei gesalzenen, dann Salzzugabe noch weiter reduzieren.

Pürrierstab raus und mit “Säure”, Salz und Pfeffer abschmecken. FERTIG

Im Kühlschrank aufbewahren – wie lange es hält weiß ich nicht, war immer schnell leer ;o)


13
Aug 14

ein paar Besuche auf der Rheingauer Weinwoche…

…und um einige leckere Erlebnisse reicher:

Grundsätzlich stehe ich vor einem Besuch auf dem “Wiesbadener Weinfest” stets vor einen grundlegenden, fast schon philosophischen Entscheidung: Gehe ich auf die Rheingauer oder auf die Wiesbadener Seite.? Nein, hier geht es nicht etwa um die vertretenen Winzer und auch nicht um die geographische Herkunft der Besuch, sondern vielmehr um Ziel und Zweck des Besuchs. Wenngleich sich diese Beobachtung nicht pauschalieren lässt, so ist es doch so, dass auf der Wiesbadener Seite, sprich zwischen Rathaus Marktkirche und Landtag (im Folgenden “MP”) doch eher diejenigen tummeln, die gerne gesehen und gehört werden möchten. Demgegenüber geht es auf der Rheingauer Seite, sprich dem Dernschen Gelände (im Folgenden “DG”) deutlich ruhiger zu und man findet mehr Besucher, die ein eigenes Picknick mitbringen, den ein oder anderen Winzer persönlich kennen und auch “normalerweise” dort einkehren und ihren Wein kaufen.

Weinwoche

Natürlich waren wir schon mehrfach auf beiden Seiten unterwegs und haben diverse Weine und Sekte probiert, zu denen ich nun gerne ein paar Tipps abgeben möchte, zunächst zu den Weinen (bislang alles Riesling):

  • Hans Lang (DG, letzte Reihe ggü. Sparda-Bank) Nr. 3, ein herrlich frischer Riesling, der mir noch besser geschmeckt hat als die nach neuer VDP-Klassifizierung benannte “Erste Lage”.
  • Freimuth (DG, mittendrin) die alten Reben für nur 2,50 EUR, jedes Jahr (und damit jeder der vergangenen 3(?) Jahrgänge ein Genuss, nicht zu anstrengend, aber dennoch sehr vielschichtig. Die große Lage und der Sekt waren aber auch nicht zu verachten – vielleicht schaffen wir’s dann doch mal in die Straußwirtschaft.
  • Speicher Schuth (MP) Riesling Terroir, Nr. 6, ein nicht zu “männlicher” frischer Terroirwein, der noch eine feine frische Perle hat (nicht störend – nicht mal für die Herren der Schöpfung…) – by the way: unbedingt mal zum Steak essen hinfahren!

Nun zum Sekt, meinem “Spezialgebiet” (in persönlicher Geschmackssache sind mit Ausnahme eines Sektes alle brut):

  • Bei Lamm Jung (DG, neben Hans Lang) gibt es ein Riesling Gewürztraminer Cuvee (die Nr. 15), bei dem ich bereits zum Wiederholungstäter wurde: feine Perle und tolles Aroma, ohne zu süß zu sein.
  • Der Erbacher Michelmark vom Heinz Lebert (DG) war ebenfalls eine erwähnenstwerte Entdeckung, wenn ich mich recht erinnere, versektet bei Reuter und Sturm in Walluf.
  • Der einzig trockene Sekt, der auch jedes Jahr eine gute Wahl war und ist, kommt vom Johannes Ohlig und eignet sich hervorragend für einen Weinfestbesuch am Samstag Vormittag.
  • Beim Weingut Leon Gerhard (MP, an der Marktkirche, keine Webseite gefunden?!) haben wir alle drei Rieslingsekte probiert: 17, 19, 20. Mir persönlich hat die 17 am besten geschmeckt, ein fruchtiger leichter Rieslingsekt- Einer der anderen beiden (Nummer vergessen) war ein extra brut, den ich auch ganz nett fand, aber schon trocken (*g*). Der dritte im Bunde fand bei meinen Begleiter(inne)n großen Anklang und ich muss zugeben, ein Rieslingsekt mit Bittermandelaroma im Abgang ist definitiv faszinierend!
  • Update: Rieslingsekt brut und extra brut vom Schönleber sind ebenfalls sehr zu empfehlen.

Viel Spaß beim Nachschmecken!!!